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03 | 02 | 2014

Hallo wertes Publikum.

die Bunte Kuh am 16.11. fällt leider aus. Die nächste Show findet am 14.2. um 20 Uhr in der Kleinkunstbühne Kokolores statt. Dann mit dem Gast Jens Heinrich Claassen.

 

Die Twersbraken

Die Twersbraken

 

 

 

 

 

 

 

Roger Stein

Roger Stein

Roger Stein hat einen vielseitigen Weg zurückgelegt, der ihn von Germanistik & Theaterwissenschaft weg zunächst als Sänger in Opernproduktionen verschlug, danach über die Musikalische Leitung bei verschiedenen Produktionen und diverse Kompositionen im Theater und Kabarettbereich schließlich bis zum Sprechgesang führte, dem heute seine grosse Liebe gilt.

Aus einer Rezension:

Und so ziehe ich als Kollege nun tatsächlich den Hut vor Roger Stein. Weshalb? Nicht zuletzt weil Stein genau über das „Salz“ einen umwerfenden Song geschrieben hat. „Reich mir mal das Salz“, als zeitgemässe Ersatzfloskel für „Hast du mir mal Feuer?“, beim Ansprechen einer Frau in einem Lokal. In diesem Lied erreicht Roger Stein eine in jeder Hinsicht beflügelnde Leichtigkeit. Und auch weitere starke Songs seien hier erwähnt: Das „Klassentreffen“ etwa. Es ist rotzfrech und lyrisch zugleich. Von bitterer Ironie durchtränkt auch das „Mängelexemplar“. Wie schafft es der Mann bloss, uns so viel Sarkasmus mit einer kleinen Prise Charme letztlich doch so gut verträglich zu verabreichen? Ja, und Gesellschaftskritik kann er auch. Das unkomplizierte Coming Out des schwulen „Alfred“, ist eine Wucht. Eine Geschichte, die sich zum Schluss aber leider als Lüge entpuppt, weil die Realität viel bitterer ist, als die beschwingte Geschichte, die Roger Stein uns zuerst aufgetischt hat. Das erinnert formal an Peter Bichsels „Jodok lässt grüssen“ aus dem Band „Kindergeschichten“. Ja, warum sich nicht hin und wieder – oder auch ganz generell – an den Besten orientieren? Und schliesslich kann er auch ganz fein und lyrisch, Roger Stein, etwa wenn er „Liebesbriefe ohne Namen“ schreibt oder im Song „Peinlich“ schonungslos zu seinen Gefühlen steht.

Hier ein Ausschnitt aus der Verleihung des Prix Pantheons 2016.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

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